Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der GastroControl-Plattform zwischen der GastroControl GmbH in Gründung und ihren gewerblichen Kunden (B2B).
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der GastroControl GmbH in Gründung (nachfolgend „GastroControl“) und ihren Kunden über die Nutzung der GastroControl-Plattform. Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern werden nicht abgeschlossen.
§ 2 Leistungsbeschreibung
GastroControl stellt eine SaaS-Plattform für Gastronomiebetriebe zur Verfügung. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus den jeweils gebuchten Modulen sowie der Modulbeschreibung auf gastro-control.com zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Funktionen, die auf der Roadmap angekündigt sind, werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie ausdrücklich vertraglich vereinbart oder für den Kunden freigeschaltet sind.
§ 3 Demo und Einstieg
Eine Demo ist ein persönliches Beratungsgespräch und kein Testzugang. GastroControl bietet aktuell keinen offenen Testzugang an. Der produktive Einstieg erfolgt ausschließlich auf Basis eines abgeschlossenen Vertrags.
§ 4 Preise
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Angebot oder auf der Preisseite genannten Preise. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Einmalige Einrichtung ab 199 € netto; die konkrete Höhe richtet sich nach Betriebsgröße, Anzahl der Standorte, Anzahl der Mitarbeiter, gebuchten Modulen und möglicher Datenübernahme. Eine separate Onboarding-Gebühr fällt nicht an, sofern im Angebot nichts anderes geregelt ist.
§ 5 Zahlungsbedingungen
Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Alternativ kann der Kunde jährlich im Voraus zahlen und erhält 10 % Rabatt gegenüber der monatlichen Zahlweise. Zahlung per Rechnung, Stripe oder PayPal. Zahlungsziel: sofort nach Rechnungserhalt ohne Abzug.
§ 6 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug erfolgt zunächst eine Mahnung mit angemessener Nachfrist. Bleibt die Zahlung auch nach Ablauf der gesetzten Frist aus, ist GastroControl berechtigt, den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt davon unberührt. Weitergehende gesetzliche Ansprüche, insbesondere auf Verzugszinsen und Schadensersatz, bleiben vorbehalten.
§ 7 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate. Danach verlängert sich der Vertrag jeweils um einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragsperiode in Textform gekündigt wird. Bei jährlicher Vorauszahlung gilt eine entsprechende Verlängerung jeweils um einen weiteren Monat nach Ablauf des bezahlten Jahres, ebenfalls kündbar mit 14 Tagen Frist zum Ende der jeweiligen Vertragsperiode. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 8 Module und Anpassungen
Module können zum Beginn des jeweils folgenden Abrechnungsmonats ergänzt oder reduziert werden. Reduzierungen wirken jeweils zum Ende der laufenden Vertragsperiode. Die jeweils gültige Modulkonfiguration wird im Angebot bzw. in der Kundenverwaltung dokumentiert.
§ 9 Verfügbarkeit
GastroControl ist auf eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel ausgelegt, gemessen am Sitz der Server. Nicht in diese Berechnung einbezogen sind insbesondere geplante Wartungsfenster, höhere Gewalt, Ausfälle bei Drittanbietern (z. B. Hosting, Zahlungsdienstleister, Mailprovider) sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs von GastroControl. Details zu Reaktionszeiten und Support können in einem separaten Support- und SLA-Konzept geregelt werden.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Es gilt die separate Datenschutzerklärung. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag stellt GastroControl einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) nach Art. 28 DSGVO bereit. Der Kunde bleibt für die von ihm eingegebenen Daten sowie für die rechtlich zulässige Erhebung und Nutzung verantwortlich. Gesundheitsdaten und andere besondere Kategorien personenbezogener Daten dürfen nur verarbeitet werden, wenn der Kunde über eine geeignete Rechtsgrundlage verfügt. GastroControl erbringt keine Rechtsberatung.
§ 11 Datenexport, Löschung und Backups
Während der Vertragslaufzeit und nach Vertragsende stellt GastroControl Exportmöglichkeiten für die Kundendaten bereit. Die Löschung der Daten erfolgt nach Vertragsende gemäß einem dokumentierten Löschkonzept. Backups werden für maximal 14 Tage vorgehalten und dienen ausschließlich der Wiederherstellung im Störungsfall.
§ 12 Haftung
GastroControl haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Bestimmungen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet GastroControl nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur in Höhe des typischen, vorhersehbaren Schadens. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz der GastroControl GmbH in Gründung, soweit gesetzlich zulässig.
Stand: 2026. Diese Fassung ist ein strukturierter Platzhalter und wird vor der produktiven Nutzung anwaltlich finalisiert.